Welchen Job will ich? Wie entdecke ich meine inneren berufsbezogenen Gedanken? Welchen Job will ich? Wie entdecke ich meine inneren berufsbezogenen Gedanken? 1. Ich habe mein Leben in der Hand, wenn ich persönliche Ziele setze! Ich nutze oft nur einen kleinen Teil von dem, was ich wirklich beruflich kann. Wenn ich herausfinden möchte, was alles beruflich in mir steckt, hilft es mir, mir berufliche Ziele zu setzen, die ein bisschen schwieriger sind oder bei denen ich beruflich etwas Neues lernen kann. Ob ich meine beruflichen Ziele erreiche, hängt oft davon ab, wie ich denke, fühle und handle. Wenn mir meine Gedanken, Gefühle oder mein Verhalten helfen, mein Ziel zu erreichen, dann sind das meine inneren beruflichen Förderer. Manchmal jedoch denke, fühle oder mache ich Dinge, die mich bremsen. Diese nenne ich innere berufliche Energieräuber. Sie halten mich davon ab, mein Ziel zu erreichen oder meine Energie zu nutzen. Ich versuche, meine eigenen inneren beruflichen Förderer und Energieräuber zu erkennen. So kann ich besser verstehen, welche meiner Gedanken mir beruflich helfen – und welche Gedanken beruflich bremsen und Energie rauben. Wenn ich weiß, welche meiner Gedanken mich beruflich fördern, schreibe ich diese in die Box „Meine inneren beruflichen Förderer“. Ich nutze meine inneren beruflichen Förderer danach öfter. Sie helfen mir, erfolgreich und zufrieden zu sein. Die Energieräuber wandle ich in innere berufliche Förderer um. Ein Förderer ist zum Beispiel, wenn ich mir sage: „Ich schaffe die berufliche Aufgabe.“ „Ich probiere die berufliche Aufgabe einfach.“ „Ich kann die berufliche Aufgabe.” „Ich kann die berufliche Aufgabe lernen.” „Mit der beruflichen Aufgabe befasse ich mich gern.” Welche weiteren inneren beruflichen Fördergedanken kenne ich noch? Welche Förderer verwende ich schon? Diese schreibe ich gleich dazu: 2. Meine Anerkennung von Stärken: Was ist eine Stärke? Eine Stärke ist etwas, das ich gut kann. Es kann eine Fähigkeit, eine Eigenschaft oder eine besondere Art zu denken oder zu handeln sein. Diese Stärke kann mir beruflich helfen. Oft kenne ich meine Schwächen besser als meine Stärken. Diese Übung hilft mir, meine Stärken zu erkennen und stolz darauf zu sein. Sie stärkt mich selbst und zeigt mir, wie ich anderen und mir selbst positives Feedback geben kann. Ich weiß: Es ist manchmal schwer, sich selbst zu loben oder Komplimente anzunehmen. Viele Menschen – auch ich – haben öfter gehört, was sie falsch machen, anstatt was sie gut machen. Das kann das Selbstbild negativ beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, freundlich zu mir selbst zu sein. Ich sehe meine Stärken und akzeptiere sie. Jetzt schreibe ich auf, was ich an mir gut finde: Meine Stärken sind also: Meine Stärken nutze ich zukünftig besser und schreibe gleich dazu, wie: Welche zwei bis drei Situationen machen mich oft wütend oder traurig, schreibe ich auch auf: Außerdem schreibe ich dazu, wie mir meine Fördergedanken und meine Stärken im Umgang mit Wut oder Traurigkeit helfen können: Welche drei Wünsche habe ich für meinen Arbeitsplatz? 2